Die Neuerungen aus den Betas zu iOS 26.3 und Co. (Update zu Beta 2)
Bevor es bezüglich Software-Releases von Apple um die Weihnachtstage etwas ruhiger wurde, hat der Mac-Hersteller Mitte Dezember noch eine erste Vorabversion zu den kommenden dritten grossen Updates der neuen OS-Generationen «26» an registrierte Entwickelnde und an Teilnehmende der Public-Beta-Programme verteilt. Werden die letzten Jahre als Gradmesser herangezogen, dann dürften die 26.3-Updates wohl Ende Januar veröffentlicht werden. Folgend eine Übersicht zu einigen in den Beta-Versionen enthaltenen Neuerungen.
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Inhaltsverzeichnis
Beta 1: Neuerung in der Wallpaper-Gallery
Beta 1: Einfacherer Switch zu Android
Beta 1: «Notification Forwarding» kommt
Beta 1: «Proximity Pairing» für Dritte
Beta 2: Hinweise auf E2E-Verschlüsselung für RCS
Dieser Artikel erschien erstmals am 12. Januar 2026. Mit dem Erscheinen neuer Beta-Versionen wurde der Artikel am 13. Januar mit neuen Inhalten erweitert.
Beta 1: Neuerung in der Wallpaper-Gallery
Innerhalb der Systemeinstellungen von iOS 26.3 gab es eine kleine Änderung bei der Auswahl eines neuen «Wallpaper (Hintergrundbild)». Bisher in einer Sammel-Gruppe gebündelt, werden neu «Weather (Wetter)» und «Astronomy (Astronomie)» einzeln gelistet. Und statt wie bisher nur einem Wetter-Hintergrundbild gibt es neu drei zur Auswahl. Alle drei spiegeln die Wetterverhältnisse am aktuellen Standort wider, verfügen aber über unterschiedliche Schrift-Konfigurationen und platzierte Widgets.
Beta 1: Einfacherer Switch zu Android
Im Dezember haben wir darüber berichtet, dass dank einer erweiterten Apple-Google-Partnerschaft der Switch von einem iPhone zu einem «Android»-basierten Smartphone (und andersherum) künftig besser funktionieren soll. Die beiden Unternehmen arbeiten jetzt direkter zusammen, um den Wechsel nahtloser zu gestalten – und mit iOS 26.3 gibt es dafür jetzt die neue Systemeinstellung «Transfer to Android (Auf Android übertragen)». Diese neue Option erlaubt es, Apps, Fotos, Nachrichten und die eigene Rufnummer auf ein Android-Gerät zu übertragen. Ausgeschlossen von diesem Transfer sind indes Gesundheitsdaten, Informationen zu gekoppelten Bluetooth-Geräten und geschützte Inhalte wie gesperrte Notizen. Der Transfer geschieht durch ein Koppeln der Geräte durch Nebeneinander-Halten der Smartphones – und dann über WLAN und Bluetooth. Alternativ kann auch ein QR-Code für das kabellose Koppeln gescannt werden.
Beta 1: «Notification Forwarding» kommt
Eine Anforderung der Europäischen Kommission aus dem «Digital Markets Act» (DMA) ist es, dass Apple es Dritt-Geräten ermöglichen muss, vom iPhone weitergeleitete Benachrichtigungen anzuzeigen. Damit sollen diese Geräte besser mit den Apple-eigenen Geräten konkurrenzieren können. Apple bereitet die Implementierung dieser Funktionalität bereits seit 26.1 vor – jetzt mit den Betas von 26.3 taucht «Notification Forwarding» in den «Notifications (Mitteilungen)»-Systemeinstellungen auf. Nutzende können dort festlegen, welche Apps Benachrichtigungen weiterleiten dürfen. Aktuell wird nur ein Zubehör gleichzeitig unterstützt – wer «Notification Forwarding» also aktiviert hat, erhält auf der persönlichen Apple Watch keine Mitteilungen mehr.
Apple macht dies nur, weil es das muss. Das Unternehmen hat sich lange dagegen gesträubt und verweist auf den Datenschutz, denn Dritt-Anbietende würden so Zugriff auf den vollständigen Inhalt der Benachrichtigungen erhalten: «Diese Daten umfassen den Inhalt der Nachrichten, E-Mails, medizinischen Warnmeldungen und aller anderen Benachrichtigungen, die ein Nutzer erhält. Damit würden Daten an andere Unternehmen weitergegeben, auf die selbst Apple bislang keinen Zugriff hat.»
Beta 1: «Proximity Pairing» für Dritte
Ebenfalls durch den DMA für Dritte freigeben muss Apple das sogenannte «Proximity Pairing (Kopplung durch Annäherung)» – am bekanntesten wohl beim Koppeln von AirPods durch In-die-Nähe-Halten der Kopfhörer zu einem iPhone. Auch dieses Freigeben passiert nun mit iOS 26.3. Unter anderem kommt der vereinfachte Kopplungsvorgang auch bei der oben erwähnten neuen Android-Transfer-Funktion zum Einsatz.
Beta 2: Hinweise auf E2E-Verschlüsselung für RCS
Wie «Tiino-X83» auf X in den Code-Tiefen der zweiten Beta zu iOS 26.3 entdeckt hat, gibt es dort Verweise auf eine neue Carrier-Bundle-Einstellung, mit der Provider «E2EE» für RCS-Nachrichten aktivieren oder deaktivieren können. Wie er weiter anmerkt, seien die Einstellungen jedoch nur bei den vier französischen Carrier «Bouygues», «Orange», «SFR» und «Free» zu finden, sonst bisher nirgends.
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