A15 Bionic: Erste Benchmarks zeigen markante GPU-Verbesserung beim iPhone 13 Pro

Anders als in früheren Jahren hat Apple während der Keynote am Dienstag den neuen iPhone-Chip nicht direkt mit dessen Vorgänger verglichen. Der Mac-Hersteller hat stattdessen einen Vergleich zur Android-Konkurrenz aufgestellt («bis zu 50 Prozent schneller als der beste Chip der Konkurrenz»).

Aufgrund dieser Tatsache wurden seit dem Special Event erste Stimmen laut, der neue «A15 Bionic» könnte gegenüber dem «A14 Bionic» der iPhone-12-Familie womöglich nicht mit einem massgeblichen Leistungssprung aufwarten. Gestern sind nun aber erste Benchmarks aufgetaucht, die dem neuen iPhone-13-Chip teils signifikante Verbesserungen bescheinigen.

Bei der CPU-Leistung in den Geekbench-Benchmarks kommt der neue A15 Bionic auf Single-Core-Werte um 1725 und auf Multi-Core-Werte von rund 4600. Damit scheint die CPU des neuen Chips etwa 10 Prozent schneller bei Single-Core- und etwa 18 Prozent performanter bei Multi-Core-Berechnungen zu sein, als der A14 Bionic der iPhone-12-Familie.

Für die Grafik-Leistung weist das iPhone 13 («iPhone14,5») ein Metal-Resultat von gut 10’600 aus, was etwa 15 Prozent besser ist als beim A14 Bionic des iPhone 12.

Beim iPhone 13 Pro werden Metal-Werte von über 14’200 ausgegeben, was einem markanten Leistungssprung von 55 Prozent gegenüber den gut 9100 des iPhone 12 Pro entspricht.

Bei der Grafik unterscheidet sich das iPhone 13 Pro vom iPhone 13, weil der in den Pro-Modellen verbaute «A15 Bionic» über einen zusätzlichen, fünften GPU-Core verfügt. Die iPhone-13-Modelle haben eine 4-Core GPU im A15 Bionic, die iPhone-13-Pro-Modelle – und übrigens auch das neue iPad mini – haben eine 5-Core GPU.

Von Stefan Rechsteiner
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