Apple erwartet ab Sommer «deutlich höhere Speicherkosten»

Die «Speicherknappheit» war erneut eines der Themen, welches anlässlich der Telefon-Konferenz im Anschluss auf die Veröffentlichung der neuesten Rekord-Geschäftszahlen von Apple am vergangenen Donnerstag thematisiert wurde.

Seit Monaten herrscht auf dem Markt ein akuter Engpass bei Komponenten wie DRAM und SSD-Speicher sowie hochmodernen Chips, weil diese durch den grassierenden AI-Hype immens nachgefragt sind. Apple äusserte sich bereits Anfang Jahr zum Problem – und sah damals umfangreichere Folgen erst in der zweiten Jahreshälfte.

Die damalige Einschätzung hat Apple-CEO Tim Cook in der Nacht vom Donnerstag auf den Freitag nochmals bestätigt. Auf eine Analysten-Frage hin, wie sich die Margen nach dem laufenden Quartal angesichts der Engpässe entwickeln werden, antwortete Cook, dass im vorletzten Quartal (Q1 2026; Oktober bis Dezember 2025) die Auswirkungen noch minimal gewesen seien; im kürzlich abgeschlossenen Märzquartal (Q2 2026; Januar bis März) seien die Speicherkosten aber auch für Apple gestiegen. Für das jetzt laufende Juniquartal (Q3 2026; April bis Juni) erwarte das Unternehmen aber «deutlich höhere Speicherkosten». Startend mit dem Sommer-Quartal (Q4 2026; Juli bis September), gehe Apple davon aus, dass die Speicherkosten «zunehmend ins Gewicht» fallen würden. Dazu prüfe Apple «verschiedene Optionen». Eine dürfte eine tiefere Marge sein.

Von Stefan Rechsteiner
Veröffentlicht am

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