Neue M1-Macs: Maximal 16 GB RAM

Die drei gestern vorgestellten neuen Mac-Modelle mit «M1»-Chip bieten zwar ihren Vorgänger-Generationen gegenüber eine eindrückliche Steigerung in Leistung und Energie-Effizienz – in einer Sache aber sind sie sehr eingeschränkt: Die neuen M1-Macs bieten maximal 16 GB Arbeitsspeicher.

Dank der neuen «Unified Memory Architecture», kurz UMA, arbeitet dieser zwar schneller und effizienter, dennoch dürfte diese Menge insbesondere für ambitioniertere Anwender zu wenig sein.

Wer mehr Arbeitsspeicher benötigt, muss derzeit auf ein älteres Intel-basierte Modell zurückgreifen – das 13-Zoll MacBook Pro gibt es da mit bis zu 32 GB RAM, den Mac mini mit bis zu 64 GB. Die Modelle mit M1 unterstützen vorerst aber nicht mehr RAM als 16 GB.

Da die RAM-Bausteine beim M1 in den Chip integriert sind («System-on-a-Chip»), ist der Arbeitsspeicher bei den neuen Mac-Modellen auch nicht von Hand aufrüstbar.

Diese Limitierung dürfte mit ein Grund dafür sein, dass Apple sowohl vom 13-Zoll MacBook Pro wie auch vom Mac mini weiterhin Modelle mit Intel-Chips im Sortiment behält.

Von Stefan Rechsteiner
Veröffentlicht am

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