macOS Monterey: Diverse Funktionen gibts nicht für Intel-, nur für Apple-Silicon-Macs

Einige Funktionen, die Apple mit der kommenden macOS-Version 12 «Monterey» vorgestellt hat, setzen einen Mac mit dem Apple Silicon voraus und werden deshalb auf Intel-basierten Mac-Modellen nicht verfügbar sein.

Stefan Rechsteiner

Die betroffenen Funktionen sind dem Kleingedruckten auf Montereys Funktionen-Seite zu entnehmen. Die Funktionen, die einen M1-Chip voraussetzen sind:

  • Der Porträt-Modus mit verschwommenem Hintergrund bei FaceTime-Videoanrufen
  • Die «Live Text»-Funktion in Fotos für das Erkennen und Kopieren von Text aus Fotos heraus
  • Die neuen «Look Up»-Funktionen für das genaue Spezifizieren von Objekten in Fotos
  • Die Übersetzungs-Funktion für in Fotos erkannte Texte
  • Die interaktive 3D-Globus-Ansicht der Erde in Apples Maps-App
  • Die neuen detaillierten Karten-Ansichten für ausgewählte Städte mit Höhen, 3D-Gebäuden, -Verzweigungen etc.
  • Text-to-Speech in den zusätzlichen Sprachen
  • Die offline On-Device abwickelbare Diktier-Funktion und dass diese Funktion neu ohne zeitliche Begrenzung ist

Der Grund, weshalb diese Funktionen von macOS Monterey nicht auf Intel-basierten Macs verfügbar sein werden ist die fehlende Neural Engine in diesen Mac-Modellen. Anscheinend benötigen all die oben aufgelisteten Funktionen die Chip-Komponente, die im «M1» verfügbar ist. Auch Intel-Macs mit dem «T1»-Sicherheitschip (der auf Apples «S2»-SiP basiert) oder mit dem «T2»-Sicherheitschip (basiert auf Apples «A10») haben keine dedizierte Neural Engine.

Apple hat vor einem Jahr einen Chip-Wechsel für die Mac-Plattform bekannt gegeben von Intel-Prozessoren hin zu Apple-eigenen Chips. Der Wechsel soll innerhalb von zwei Jahren vollzogen sein. Vergangenen Herbst wurden mit einem 13-Zoll MacBook Pro, neuen MacBook Air und neuen Mac mini erste drei Mac-Modellreihen auf die neuen «Apple Silicon» umgestellt. Im vergangenen Monat wurden auch neue 24-Zoll grosse iMac-Modelle mit M1-Chip auf den Markt gebracht. Gerüchten zufolge werden demnächst runderneuerte MacBook-Pro-Modelle und auch ein neues Nachfolger-Modell für den 27-Zoll grossen iMac mit neuen Apple-eigenen Chips erwartet.

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