Gönner-Abo

Ab CHF 5.– im Monat

👉🏼 Wir benötigen deine Unterstützung! Unterstütze macprime mit einem freiwilligen Gönner-Abo und mache die Zukunft unseres unabhängigen Apple-Mediums aus der Schweiz mit möglich.

macprime unterstützen

Apple zeigt «M2 Pro» und «M2 Max»

Apple hat heute zusammen mit neuen Mac mini und neuen MacBook Pro zwei neue Chips vorgestellt. Die neuen «SoC der nächsten Generation» hören auf den Namen «M2 Pro» und «M2 Max», womit sich Apple wie erwartet an die gleiche Namensgebung wie bei der M1-Familie hält. Der «M2 Pro» erweitert die Architektur des im Sommer vorgestellten «M2» um eine CPU mit bis zu 12 Kernen und eine GPU mit bis zu 19 Kernen. Der M2 Pro verfügt überdies über eine schnelle Unified Memory Architecture mit bis zu 32 Gigabyte mit niedriger Latenz. Der «M2 Max» baut auf der M2-Pro-Variante auf und bietet bei der GPU bis zu 38 Kerne, eine doppelt so grosse Arbeitsspeicher-Bandbreite und bis zu 96 GB Arbeitsspeicher.

Stefan Rechsteiner

Die neuen Chips werden mit einer neuen zweiten Generation des 5-Nanometer-Herstellungsprozesses produziert.

Der «M2 Pro» besteht aus 40 Milliarden Transistoren – das sind fast 20 Prozent mehr als im «M1 Pro» und doppelt so viele wie im «M2». Die Arbeitsspeicher-Bandbreite ist 200 Gigabyte pro Sekunde schnell (doppelt so schnell wie jene des M2) und verfügbar sind wahlweise 16 oder 32 GB des geteilten Arbeitsspeichers. Die CPU des M2 Pro hat 10 oder 12 Kerne – vier davon sind auf Effizienz getrimmte Kerne, die bis zu acht anderen Kerne sind auf Hochleistung ausgelegt. Gemäss Apple liefert die CPU bei Multi-Thread-Aufgaben eine «bis zu 20 Prozent schnellere Performance» als die 10-Core-CPU des M1 Pro. Die GPU des M2 Pro kann mit bis zu 19 Kernen konfiguriert werden – das sind dreimal mehr als bei der GPU des M1 Pro. Weiter hat der M2 Pro einen grösseren L2-Cache. Wie Apple informiert, soll die Grafikleistung «bis zu 30 Prozent schneller» sein als beim M1 Pro.

 ()
Der neue M2 Pro. (Apple )

Der «M2 Max» zählt 67 Milliarden Transistoren – das sind 10 Milliarden mehr, als noch im «M1 Max» stecken und dreimal mehr als im «M2». Die Arbeitsspeicher-Bandbreite ist mit 400 GB/s doppelt so gross wie beim M2 Pro respektive viermal so gross wie beim M2. Unterstützt werden erstmals bis zu 96 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher. Als CPU steckt im M2 Max die gleiche 12-Core-Chip wie im M2 Pro. Bei der GPU sind bis zu 38 Kerne möglich und der L2-Cache ist noch grösser. Gemäss Apples Angabe ist der M2 Max bei der Grafik «bis zu 30 Prozent schneller» als die Vorgängergeneration M1 Max. Apple zufolge ist der M2 Max «der weltweit leistungsstärkste und effizienteste Chip in einem Pro-Laptop».

 ()
Der neue M2 Max. (Apple )

Ebenfalls Teil der beiden neuen Chip-Varianten ist eine neue Neural Engine («der nächsten Generation») mit 16 Kernen, die 15.8 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde ausführen kann. Sie sei «bis zu 40 Prozent schneller» als die vorherige Generation.

Der «M2 Pro» und der «M2 Max» sind ab sofort in den heute ebenfalls vorgestellten neuen 14-Zoll MacBook Pro, 16-Zoll MacBook Pro und der «M2 Pro» auch im Mac mini verfügbar.