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Apple lanciert neuen HomePod

Apple überrascht weiter. Nach der gestrigen Lancierung neuer MacBook Pro und Mac mini folgt heute ein neuer HomePod. Gerüchte dazu gab es schon länger, aber dass das Gerät heute vorgestellt wird, lag nicht auf der Menükarte der Gerüchteköche.

Stefan Rechsteiner

Der neue HomePod ist kein Nachfolgeprodukt des HomePod mini (Review), sondern beerbt den ursprünglich im Februar 2018 auf den Markt gebrachten und vor zwei Jahren eingestellten originalen HomePod. Der neue Smart-Speaker kommt denn auch im gleichen Design daher wie jener von 2018 bis 2021.

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Betrieben wird der neue HomePod vom «S7»-Chip von Apple. Dieser ist auch in der Apple Watch Series 7 von 2021 zu finden. Im originalen HomePod steckte noch ein «A8» (u. a. iPhone 6) von 2014. Der neue leistungsfähigere Chip sorgt für mehr Intelligenz beim Sprach-Assistenten Siri und fortschrittlicherem «Computational Audio» – sowie wohl auch für mehr Geschwindigkeit. Wie bereits die originalen HomePod und auch die HomePod mini lassen sich bei der neuen HomePod-Generation zwei Geräte im gleichen Raum zu einem «Stereo-Paar» verbinden. Apple schreibt: «Ein Stereo-Paar trennt nicht nur den linken und rechten Kanal, es ermöglicht auch die Wiedergabe auf jedem Kanal in perfekter Harmonie. So entsteht eine breitere und immersivere Klang­atmosphäre als bei herkömmlichen Stereolautsprechern für ein wirklich einzigartiges Hörerlebnis.» Hinzuweisen gilt, dass ein HomePod der ersten Generation nicht mit einem HomePod der zweiten Generation als Stereo-Paar verbunden werden kann – es müssen zwei Geräte der gleichen Generation miteinander verbunden werden.

Der neue HomePod hat auch einen eingebauten Temperatur- und Feuchtigkeitssensor. Einen ebensolchen steckt übrigens «neu» auch im HomePod mini – «neu», weil er bisher nicht aktiviert war und Apple diesen Apple via Software-Update aktivieren wird. Besitzende eines HomePod mini können sich also über neue Funktionen für ihre kleinen Smart-Speaker freuen.

Auch die Ultrabreitband-Technologie ist im neuen HomePod integriert, womit neu auch beim «grossen» HomePod ein iPhone einfach in die Nähe gehalten werden kann und schon lässt sich dieser über das Smartphone steuern oder auf diesem abgespielte Medien auf den HomePod übertragen.

Kompatibel ist der neue HomePod auch mit dem Thread-Netzwerkprotokoll respektive dem neuen Hausautomation-Standard «Matter».

Wie Apple schreibt, liefere der HomePod 2 «eine unglaubliche Audioqualität mit satten, tiefen Bässen und beeindruckenden hohen Frequenzen». Für den HomePod wurde ein spezieller High-Excursion-Tieftöner entwickelt, weiter gibts einen leistungsstarken Treiber, «der die Membran um beeindruckende 20 Millimeter bewegt», ein eingebautes Bass-EQ-Mikrofon und ein Ring aus fünf Hochtönern mit Beamforming. Der originale HomePod zählte übrigens noch sieben Hochtöner und das Mikrofon-Array bestand beim ersten HomePod aus sechs, neu aus vier Mikrofonen. Die vom ersten HomePod her bekannte Raumerkennung mittels Schallreflexionen gibts auch beim neuen HomePod.

Mit 2.34 Kilogramm ist der neue HomePod etwas leichter als der 2.49 kg wiegende erste HomePod. Das farblich passende, gewebte Stromkabel kann abgenommen werden. Über einen direkten Audio-Eingang (z. B. AUX) verfügt der neue HomePod – wie auch die bisherigen zwei HomePod-Modelle – nicht.

Offiziell lautet der Name des neuen Apple-Smart-Speakers «HomePod (2. Generation)». Erhältlich sein wird er in den Farben «Weiss» und neu «Mitternacht (Midnight)» vorerst in der Schweiz (der Original HomePod war hierzulande nie offiziell im Verkauf), Deutschland, Frankreich, Italien, Grossbritannien, USA, Kanada, China, Japan und Spanien sowie in elf weiteren Ländern und Regionen. Er kostet 299 Franken respektive 349 Euro und lässt sich ab sofort bei Apple bestellen. Ausgeliefert und in den Handel kommen wird er ab dem 3. Februar.

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