Apple Pay

Bezahlen mit iPhone, Apple Watch und Mac

Den digitalen Bezahldienst «Apple Pay» hat Apple im Herbst 2014 vorgestellt und zuerst in den USA, später sukzessive in weiteren Ländern eingeführt. Das System erlaubt das Hinterlegen von Debit- und Kreditkarten in sicherer und privater digitaler Form auf einem Apple-Gerät und das anschliessende einfache Bezahlen von Gütern und Dienstleistungen mittels diesen Geräten. Apple Pay war nicht das erste mobile Zahlungssystem auf dem Markt, aber jenes, welches als erstes grosse Verbreitung erreichte.

Inhaltsverzeichnis

  1. Die Geschichte von Apple Pay

  2. Funktionsweise von Apple Pay

  3. Verfügbarkeit von Apple Pay

  4. Bezahlen im Laden

  5. Bezahlen in Apps und im Online-Shop

  6. Mit Apple Pay beim Bankomaten Geld abheben

  7. Mit Apple Pay Geld schicken und empfangen

  8. Mit Apple Pay ÖV fahren

  9. Mit Apple Pay und Kunden-/Bonuscards Punkte sammeln

  10. Welche Banken unterstützen Apple Pay?

Die Geschichte von Apple Pay

Vorgestellt wurde Apple Pay im September 2014 anlässlich eines grossen Apple Events im «Flint Center» am De Anza College in Cupertino (gleichenorts, wo im Januar 1984 der erste Macintosh erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde). Die Keynote im September 2014 war auch jene, an welcher das später für Apple immens erfolgreiche iPhone 6 und iPhone 6 Plus eingeführt sowie erstmals die Apple Watch gezeigt wurden. Damals durch die Keynote führte Apple-CEO Tim Cook, die Details zum neuen Dienst präsentieren durfte Apples Dienste-Chef Eddy Cue.

Hinter Apple Pay stand für Apple die Vision, das Portemonnaie zu ersetzen, wie Tim Cook anlässlich der Keynote im September 2014 sagte.

Alleine in den USA wurden 2016 täglich über 200 Millionen Debit- und Kreditkarten-Transaktionen abgewickelt. Das bedeute auch, so Cook, dass 200 Millionen Mal die Plastikkarte herausgesucht werden müsse, um dann mit einem «ziemlich antiquierten Zahlungsverfahren» zu bezahlen. In den USA war zu diesem Zeitpunkt (noch mehr, als er heute leider noch immer ist) der Magnetstreifen auf den Kreditkarten im regen Gebrauch. Zudem sind die Kreditkarten-Nummern und auch der «Sicherheits-Code» auf der Karte jederzeit sichtbar, ebenso die Unterschrift des Karten-Besitzers – an sich also alle Sicherheits-Merkmale der Karte. Wer eine Karte verliert, muss sie sperren und mit einer neuen ersetzen. Eine Identifizierung der bezahlenden Person kann, wenn nicht über die Überschrift, dann über eine zusätzliche Identifikation via amtlichem Ausweis geschehen. Wie lange das Bezahlen mit diesem «antiquitierten Zahlungsverfahren» gehen kann, demonstrierte Apple während Keynote mit einem fast einminütigen Video. Mit Apple Pay ist Apple all diese Probleme angegangen – und zeigte dies gleich in einem nur wenige Sekunden langen Video: Ein iPhone wird an das Zahl-Terminal gehalten, die Zahlung per Touch-ID autorisiert «und fertig»

Funktionsweise von Apple Pay

Basierend auf dem Übertragungsstandard «Nahfeldkommunikation» («Near Field Communication»; kurz NFC) und entsprechenden Chips in diversen Apple-Geräten respektive basierend auf Web-APIs, ermöglicht Apple Pay das Bezahlen von Gütern und Dienstleistungen vor Ort an Contactless-Terminals respektive in virtuellen Web-Shops sowie in Apps.

NFC-Chips verbaut Apple seit dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus in jedes iPhone-Modell (seit 2014). Auch alle Apple-Watch-Modelle, die je auf den Markt gekommen sind, verfügen über NFC-Chips und sind somit Apple-Pay-fähig.

Essentiell für Apple Pay ist auch der Fingerabdrucksensor «Touch ID» respektive die Gesichtserkennung «Face ID». Die beiden Technologien wickeln die Autorisierung der Transaktionen ab.

Für Apple Pay wurde von Apple ein neuer Sicherheits-Chip namens «Secure Element» entwickelt, in welchem sicher und verschlüsselt alle Zahlungs-Informationen abgespeichert werden.

Softwareseitig wurde Apple Pay mit dem Update auf iOS 8.1 im Oktober 2014 eingeführt und ist seither Bestandteil aller iOS- und später auch iPadOS-, watchOS- und macOS-Versionen. Auf dem iPhone und auf der Apple Watch ist Apple Pay integriert in die App «Passbook», welche später zu «Wallet» umbenannt wurde.

Auf dem iPhone gestaltet sich das Hinzufügen von Debit- oder Kreditkarten in Passbook/Wallet für Apple Pay – ganz in Apple-manier – einfach. Statt die Karten-Nummern abzutippen, kann auch die Kamera des iPhone für die automatische Erkennung und Übernahme der Angaben benutzt werden.

Wird eine neue Karte hinzugefügt, speichert Apple die eigentliche Kreditkarten-Nummer nicht auf dem Gerät ab und teilt diese auch nicht mit dem Verkäufer. Stattdessen generiert Apple Pay eine eigene Gerät-abhängige Karten-Nummer («Device Account Number»), die sicher im «Secure Element» abgespeichert wird. Jedes Mal, wenn mit Apple Pay bezahlt wird, generiert das System erneut eine einmalige Nummer («One time Payment Number») und einen dynamischen Sicherheits-Code. Der statische dreistellige Code auf der Rückseite der Plastikkarte ist somit hinfällig.

Wenn das iPhone verloren geht oder gestohlen wird, können alle Zahlungen für dieses Gerät ausgesetzt werden. Da Apple Pay keine eigentlichen Nummern der Kreditkarte speichert, ist es bei einem Verlust des Gerätes entsprechend auch nicht nötig, die Karte sperren und ersetzen zu lassen.

Wird eine Transaktion über Apple Pay ausgeführt, erfährt Apple weder wo, was, noch für wie viel etwas gekauft wurde. Die Transaktion bleibt zwischen der nutzenden Person, dem Verkäufer und der Bank. Weiter sieht der Verkäufer weder den Namen des Kunden, noch die Kreditkarten-Nummer, den Sicherheits-Code oder die Unterschrift, wie dies bei der klassischen Übergabe der physischen Kreditkarte der Fall ist.

Für das Bezahlen mittels Apple Pay benötigt das entsprechende Gerät keine Internet-Verbindung. Die Zahlungen werden nur direkt auf dem Gerät und mittels NFC in Kommunikation mit dem Lesegerät abgewickelt. Dazu braucht das iPhone oder die Apple Watch weder eine Mobilfunk-Verbindung noch ein aktives Wi-Fi-Netzwerk. NFC ist überdies auch mit aktiviertem Flugmodus verfügbar.

Warum Apple den NFC-Chip des iPhone nicht für andere öffnet

Nur Apple kann den NFC-Chip im iPhone und in der Apple Watch nutzen – dieser Fakt stösst bei Mitbewerbern auf Unverständnis und sorgt für rote Köpfe. Apple nannte im Sommer 2016 den Grund, weshalb NFC nur für Apple Pay genutzt wird und nicht für App-Entwickler freigegeben wird.

Verfügbarkeit von Apple Pay

Zuerst eingeführt wurde Apple Pay im Oktober 2014 in den USA mit Debit- und Kreditkarten der drei grossen Netzwerke «American Express», «MasterCard» und «Visa». Weiter waren auch die sechs grössten Karten-herausgebenden Banken der USA mit an Bord – Citi, Bank of America, CapitalOne, WellsFargo, Chase, AmericanExpress – sowie einer Handvoll weiteren Banken wie Barclays, USAA, PNC und USBank. Alle den Dienst zu dessen Start unterstützenden Banken hielten zu diesem Zeitpunkt einen Marktanteil von 83 Prozent der in den USA mit Debit- und Kreditkarten abgewickelten Transaktionen. In den Monaten und Jahren nach der Lancierung machten stets weitere Banken und Kreditkarten-Herausgeber ihre Karten kompatibel zu Apple Pay.

Der internationale Rollout begann ein gutes halbes Jahr nach dem US-Start: Im Juli 2015 wurde mit dem Vereinigten Königreich und im November desselben Jahres mit Kanada und danach Australien in drei weiteren Märkten Apple Pay eingeführt. In der Schweiz wurde Apple Pay im Juli 2016 eingeführt, kurz darauf auch in Frankreich, im Mai 2017 kam der Dienst auch nach Italien und in Deutschland war es im Dezember 2018 und in Österreich im April 2019 soweit.

  1. 🇺🇸 Vereinigte Staaten von Amerika
    (Seit Mo., 20. Oktober 2014)
  2. 🇬🇧 Vereinigtes Königreich
    (Seit Di., 14. Juli 2015)
  3. 🇨🇦 Kanada
    (Seit Do., 17. November 2015)
  4. 🇦🇺 Australien
    (Seit Do., 19. November 2015)
  5. 🇨🇳 China
    (Seit Do., 18. Februar 2016)
  6. 🇸🇬 Singapur
    (Seit Di., 19. April 2016)
  7. 🇨🇭 Schweiz
    (Seit Do., 7. Juli 2016)
  8. 🇫🇷 Frankreich
    (Seit Di., 19. Juli 2016)
  9. 🇲🇨 Monaco
    (Seit Di., 19. Juli 2016)
  10. 🇭🇰 Hongkong
    (Seit Mi., 20. Juli 2016)
  11. 🇷🇺 Russland
    (Seit Di., 4. Oktober 2016; Ab Ende Februar 2022 vorerst nicht mehr verfügbar)
  12. 🇳🇿 Neuseeland
    (Seit Do., 13. Oktober 2016)
  13. 🇯🇵 Japan
    (Seit Di., 25. Oktober 2016)
  14. 🇪🇸 Spanien
    (Seit Do., 1. Dezember 2016)
  15. 🇮🇪 Irland
    (Seit Di., 7. März 2017)
  16. 🇬🇬 Guernesey
    (Seit Di., 7. März 2017)
  17. 🇮🇲 Isle of Man
    (Seit Di., 7. März 2017)
  18. 🇯🇪 Jersey
    (Seit Di., 7. März 2017)
  19. 🇹🇼 Taiwan (Chinesisch Taipei)
    (Seit Mi., 29. März 2017)
  20. 🇮🇹 Italien
    (Seit Mi., 17. Mai 2017)
  21. 🇸🇲 San Marino
    (Seit Mi., 17. Mai 2017)
  22. 🇻🇦 Vatikanstadt
    (Seit Mi., 17. Mai 2017)
  23. 🇩🇰 Dänemark
    (Seit Di., 24. Oktober 2017)
  24. 🇬🇱 Grönland
    (Seit Di., 24. Oktober 2017)
  25. 🇫🇮 Finnland
    (Seit Di., 24. Oktober 2017)
  26. 🇸🇪 Schweden
    (Seit Di., 24. Oktober 2017)
  27. 🇦🇪 Vereinigte Arabische Emirate
    (Seit Di., 24. Oktober 2017)
  28. 🇧🇷 Brasilien
    (Seit Mi., 4. April 2018)
  29. 🇺🇦 Ukraine
    (Seit Do., 17. Mai 2018)
  30. 🇵🇱 Polen
    (Seit Di., 19. Juni 2018)
  31. 🇳🇴 Norwegen
    (Seit Mi., 20. Juni 2018)
  32. 🇧🇪 Belgien
    (Seit Mi., 28. November 2018)
  33. 🇰🇿 Kazachstan
    (Seit Mi., 28. November 2018)
  34. 🇩🇪 Deutschland
    (Seit Di., 11. Dezember 2018)
  35. 🇨🇿 Tschechien
    (Seit Di., 19. Februar 2019)
  36. 🇸🇦 Saudi-Arabien
    (Seit Di., 19. Februar 2019)
  37. 🇦🇹 Österreich
    (Seit Mi., 24. April 2019)
  38. 🇮🇸 Island
    (Seit Mi., 8. Mai 2019)
  39. 🇱🇺 Luxemburg
    (Seit Di., 21. Mai 2019)
  40. 🇭🇺 Ungarn
    (Seit Di., 21. Mai 2019)
  41. 🇳🇱 Niederlande
    (Seit Do., 11. Juni 2019)
  42. 🇧🇬 Bulgarien
    (Seit Mi., 26. Juni 2019)
  43. 🇪🇪 Estland
    (Seit Mi., 26. Juni 2019)
  44. 🇬🇷 Griechenland
    (Seit Mi., 26. Juni 2019)
  45. 🇭🇷 Kroatien
    (Seit Mi., 26. Juni 2019)
  46. 🇱🇻 Lettland
    (Seit Mi., 26. Juni 2019)
  47. 🇱🇮 Liechtenstein
    (Seit Mi., 26. Juni 2019)
  48. 🇱🇹 Litauen
    (Seit Mi., 26. Juni 2019)
  49. 🇲🇹 Malta
    (Seit Mi., 26. Juni 2019)
  50. 🇵🇹 Portugal
    (Seit Mi., 26. Juni 2019)
  51. 🇷🇴 Rumänien
    (Seit Mi., 26. Juni 2019)
  52. 🇸🇰 Slowakei
    (Seit Mi., 26. Juni 2019)
  53. 🇸🇮 Slowenien
    (Seit Mi., 26. Juni 2019)
  54. 🇨🇾 Zypern
    (Seit Mi., 26. Juni 2019)
  55. 🇫🇴 Färöer
    (Seit Di., 2. Juli 2019)
  56. 🇲🇴 Macau
    (Seit Di., 6. August 2019)
  57. 🇬🇪 Georgien
    (Seit Di., 3. September 2019)
  58. 🇧🇾 Belarus
    (Seit Di., 19. November 2019)
  59. 🇲🇪 Montenegro
    (Seit Di., 28. Januar 2020)
  60. 🇷🇸 Serbien
    (Seit Di., 30. Juni 2020)
  61. 🇲🇽 Mexiko
    (Seit Di., 23. Februar 2021)
  62. 🇿🇦 Südafrika
    (Seit Di., 30. März 2021)
  63. 🇮🇱 Israel
    (Seit Mi., 5. Mai 2021)
  64. 🇶🇦 Katar
    (Seit Di., 17. August 2021)
  65. 🇧🇭 Bahrain
    (Seit Di., 5. Oktober 2021)
  66. 🇵🇸 Palästina
    (Seit Di., 5. Oktober 2021)
  67. 🇦🇿 Aserbaidschan
    (Seit Di., 2. November 2021)
  68. 🇨🇴 Kolumbien
    (Seit Di., 2. November 2021)
  69. 🇨🇷 Costa Rica
    (Seit Di., 2. November 2021)
  70. 🇦🇲 Armenien
    (Seit Di., 18. Januar 2022)
  71. 🇦🇷 Argentinien
    (Seit Di., 15. März 2022)
  72. 🇵🇪 Peru
    (Seit Di., 15. März 2022)

Bezahlen im Laden

Mit Apple Pay kann überall dort bezahlt werden, wo ein Bezahl-Terminal mit NFC verfügbar ist. Also bei allen Kassen, bei denen «kontaktloses» Bezahlen mit der Kreditkarte möglich ist. In der Schweiz ist dies bei einem Grossteil aller Bezahlterminals der Fall – dazu gehören auch mobile Bezahlterminals.

Beim Bezahlen mit dem iPhone muss man weder eine App öffnen, noch das Display einschalten. Die Terminal-Erkennung läuft automatisch über die NFC-Antenne des iPhone. Für das Zahlen muss das Gerät einzig in die Nähe des Zahlungsterminals gehalten und dann die Bezahlung mittels «Face ID» respektive über den «Touch ID»-Sensor authorisiert werden.

Mit der Apple Watch muss man die Taste auf der Seite zwei Mal drücken und die Uhr an das Terminal halten und schon wird die Zahlung mit einem leichten haptischen Feedback und einem Ton bestätigt.

Ob ein Terminal Apple Pay als Bezahlmöglichkeit annimmt, kann der Anbieter selbst bestimmen. Deshalb gibt es zu obigen Absatz leider einige wenige Ausnahmen. Ein prominentes Beispiel sind hierzulande alle Filialen der Schweizerischen Post. Bei deren Terminals lässt sich zwar mit ausgewählten Karten «kontaktlos» bezahlen, jedoch ist Apple Pay davon ausgeschlossen.

Bezahlen in Apps und im Online-Shop

Apple Pay lässt sich als Zahlungsoption sowohl in Apps wie auch in Web-Shops integrieren. Für Apps ermöglichte Apple die Integration bereits zum Start des Dienstes an. «Apple Pay on the Web» wurde im Herbst 2017 mit iOS 10 und macOS 10.12 Sierra lanciert. Mit dieser «Expansion» hielt Apple Pay auch am Mac Einzug. Ein Online-Store-Einkauf am Mac kann über den Fingerabdrucksensor «Touch ID» des Mac oder alternativ auch über das sich in der Nähe befindliche persönliche iPhone oder die persönliche Apple Watch authentifiziert werden.

Die Bezahlung mit Apple Pay in einer App oder in einem Online-Shop hat einen weiteren Vorteil: Beim Einrichten von Apple Pay können pro Karte Rechnung- respektive Lieferadressen angegeben werden. Beim Bezahlen werden diese durch die Autorisierung falls gewünscht automatisch an die App oder den Shop übermittelt – so entfällt das langwierige Ausfüllen von Bestellformularen, alles kann in nur einem «Tap» bzw. einem Schritt erledigt werden.

Mit Apple Pay beim Bankomaten Geld abheben

In den USA kann an ausgewählten Bankomaten mit Apple Pay (und anderen kontaktlosen Bezahlungsmitteln) Bargeld abgehoben werden. Dazu hat die Bank of America Bankomaten mit NFC ausgerüstet. Abgehoben werden kann dort Bargeld von mit der Bank ausgestellten Karten die bei Apple Pay und Co. hinterlegt sind.

Mit Apple Pay Geld schicken und empfangen

Für US-Kunden ermöglicht Apple Direkt-Zahlungen an andere Apple-Pay-Nutzer. Abgewickelt wird die Übertragung mittels der iMessage-App von Apple und einer virtuellen «Apple Pay Cash»-Karte, später «Apple Cash»-Karte, von welcher das empfangene Guthaben weiterverschickt oder auf das eigene KreditKarten-Konto übertragen werden kann. Leider ist diese Funktion seit deren Einführung im Jahr 2018 nur in den USA verfügbar.

Mit Apple Pay ÖV fahren

In einer Handvoll Gebiete kann Apple Pay auch als ÖV-Karte genutzt werden (beispielsweise in London, Minsk, Hongkong (Octopus), Shanghai, Bejing, New York (MTA), Los Angeles (TAP) oder Japan (Suica)). Hierbei wird Apple Pay respektive NFC für das Bezahlen von ÖV-Verbindungen genutzt – das iPhone oder die Apple Watch können hierbei wie die normalen ÖV-Karten für die Abrechnung an das Einstiegs- und Ausstiegs-Terminal gehalten werden.

Bei iPhone-Modellen seit 2018 kann diese je nach Region «Express Transit» oder «Express Travel» genannte Funktion in einem «Power Reserve»-Modus auch dann noch benutzt werden, wenn das Gerät aufgrund einer leeren Batterie ausgeschaltet ist – dies bis zu fünf Stunden lang.

Mit Apple Pay und Kunden-/Bonuscards Punkte sammeln

In Apples «Wallet»-App lassen sich in einigen Regionen auch Kundenkarten oder Bonuskarten mit Apple Pay verknüpfen – so können neben dem Bezahlen auch gleich von den Angeboten des Händlers profitiert und Punkte gesammelt werden.

Eine Handvoll Kunden-/Bonuscards sind in den USA mit Apple Pay kompatibel. In Europa ist das Angebot noch übersichtlicher: Im Vereinigten Königreich können die «Star Rewards» von Texaco sowie die «Nando Card» von Nando, und in Frankreich die Carrefour Card vom gleichnamigen Händler mit Apple Pay verknüpft werden.

Welche Banken unterstützen Apple Pay?

Apple listet in mehreren Support-Dokumenten alle Banken in Europa und anderen Regionen, die Apple Pay unterstützen.

Für die Schweiz haben wir eine Übersicht zusammengestellt über alle Grossbanken, Kantonalbanken, Privatbanken, Regionalbanken, Kreditkarten-Herausgeber und sonstige Finanzhäuser und -Dienste, die hierzulande Apple-Pay-Unterstützung anbieten. Dort gibt es auch einen Abriss über die Geschichte von Apple Pay in der Schweiz.

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